Aktuelles aus der Kieferorthopädie und Neuigkeiten aus Ihrer Fachpraxis

Unterstützen Sie unser Team

Für unsere moderne KFO-Praxis mit Herz suchen wir eine/n sympathische/n motivierte/n und erfahrene/n Zahnmedizinische/n Fachangestellte/n (w/m/d) für Kieferorthopädie.

Wenn Sie großen Spaß an der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben, suchen wir genau Sie.

Wir bieten Ihnen:
• sicheren Arbeitsplatz mit langfristiger Entwicklungsmöglichkeit
• strukturierte Arbeitszeiten
• arbeiten auf dem neusten Stand der Kieferorthopädie
• selbständiges Arbeiten
• Unterstützung in Fort- und Weiterbildung!
• modernstes Equipment
• leistungsgerechte, überdurchschnittliche und Ihren Qualifikationen entsprechende Bezahlung
• familiäre und zugewandte Atmosphäre in einem kompetenten, jungen und motivierten Team

Ihre Aufgaben:
• Assistenz im umfangreichen Spektrum der Kieferorthopädie
• Abdrucknahme, Intraoralscans und Anfertigung diagnostischer Unterlagen
• Vor- und Nachbereitung der Zimmer und der Behandlung
• Patientenbetreuung vor, während und nach Abschluss der Behandlung
• Durchführung der erforderlichen Hygienemaßnahmen
• Anfertigen von Röntgenaufnahmen
• Terminkoordination
• Durchführung von administrativen Aufgaben

Weitere Informationen zu unserer Praxis und unserem breiten Behandlungsspektrum finden Sie auf www.dr-radecker.de

Finden Sie Ihren Platz als ZFA für KFO in unserem Team im schönen Nienstedten und bewerben Sie sich; wir freuen uns über die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen. 🙂

 

Irreführende Werbung mit dem Begriff „Kieferorthopädie“

Immer wieder stellen nicht weitergebildete Zahnärzte Ihre kieferorthopädische Tätigkeit in einer Art und Weise dar, die den Patienten zu der Annahme verleitet, er habe es mit einem Kieferorthopäden, also einem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie zu tun. Häufig begegnet man dabei einer „Praxis für Kieferorthopädie“ und natürlich immer wieder dem Leistungsangebot „Kieferorthopädie“. Hiermit hatte sich nun auf eine Klage der ZÄK Nordrhein der Bundesgerichtshof (Urteil v. 29.07.2021; Az.: I ZR 114/20) zu befassen – und hat dabei einiges klargestellt.

So räumt der BGH mit der Überlegung auf, der „durchschnittlich informierte Verbraucher“ – auf den es für die Irreführung ankommt – würde ohnehin nicht zwischen dem Fachzahnarzt und anderen Bezeichnungen unterscheiden können. Vielmehr, so der BGH, sind dem Durchschnittsverbraucher „Facharzt- und Fachzahnarztbezeichnungen zwar nicht fremd; er kennt dementsprechend auch den Begriff „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ und noch mehr die gebräuchlichere Abkürzung „Kieferorthopäde“. Darunter stellt er sich einen Zahnarzt vor, der eine von der zuständigen Berufsaufsicht anerkannte Weiterbildung im Fachgebiet der Kieferorthopädie mit bestandener Prüfung absolviert hat.“ Aufgrund der „Gebräuchlichkeit der Bezeichnung „Kieferorthopäde“ – anders als bei seltener vorkommenden Angaben wie „Master of Science Kieferorthopädie“ habe der Verbraucher auch keinen Anlass, sich näher über deren Bedeutung zu informieren. Damit dürfte nun also auch ein für alle Mal klar sein, dass auch die Verwendung des Begriffs „Kieferorthopäde“ ausschließlich Fachzahnärzten für Kieferorthopädie vorbehalten ist.

Die Verwendung der Begriffe „Kieferorthopädie“ und „(Zahnarzt)Praxis für Kieferorthopädie“ durch nicht weitergebildete Zahnärzte kann nach der Entscheidung des BGH ebenfalls irreführend und damit unzulässig sein. Ein erheblicher Teil der Verbraucherinnen und Verbraucher gehe „mangels Kenntnis der Besonderheiten des zahnärztlichen Berufsrechts davon aus, nur ein „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ oder „Kieferorthopäde“ dürfe kieferorthopädische Leistungen erbringen.“ Deshalb werde dieser Teil der angesprochenen Verkehrskreise durch die genannten Begriffe“ zu der Vorstellung gelangen, der werbende Zahnarzt habe eine von der zuständigen Berufsaufsicht anerkannte Weiterbildung im Fachgebiet Kieferorthopädie mit bestandener Prüfung absolviert.“

Allerdings musste der BGH auch berücksichtigen, dass jeder Zahnarzt berechtigt ist, kieferorthopädische Leistungen anzubieten. Hat die Praxis daher einen Schwerpunkt auf diesem Gebiet, ist es zunächst eine zutreffende Beschreibung, wenn die Praxis als „Praxis für Kieferorthopädie“ bezeichnet werde, oder „Kieferorthopädie“ angeboten wird. Nach ständiger Rechtsprechung des Senats kann aber auch eine objektiv richtige Angabe irreführend sein, wenn sie beim Verkehr, an den sie sich richtet, gleichwohl zu einer Fehlvorstellung mit einer „höheren Irreführungsquote“ führt. Dies hat der BGH hier bejaht. Deshalb darf mit den Angaben „Kieferorthopädie“ und „(Zahnarzt-)Praxis für Kieferorthopädie“ nur dann geworben werden, wenn der Fehlvorstellung, der betreffende Zahnarzt sei Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, durch zumutbare Aufklärung entgegengewirkt wird. Welche Maßnahmen der Aufklärung zu fordern sind, richtet sich dabei nach den Umständen des Einzelfalls. Soweit – wie im Streitfall – Angaben im Internetauftritt eines Zahnarztes betroffen sind, kommt insbesondere ein deutlicher Hinweis auf die Art der von ihm erworbenen Zusatzqualifikation und den Umfang seiner praktischen Erfahrung in Betracht. Dabei hat der BGH eine Verwendung des Begriffs „Kieferorthopädie“ in unmittelbarer Nähe zu der klarstellenden Bezeichnung „Master of Science Kieferorthopädie“ als ausreichend angesehen, die alleinstehende Verwendung „Kieferorthopädie in der …-Straße“ jedoch als irreführend angesehen.

Sehr erfreulich ist natürlich auch, dass der BGH die Bedeutung der Fachzahnärzte sehr klar herausstellt:

„Die Weiterbildung zum Fachzahnarzt dient der Sicherstellung einer hohen Qualität der zahnmedizinischen Versorgung der Bevölkerung und damit einem besonders wichtigen Gemeinschaftsgut. Die Fachzahnarztbezeichnungen stellen zugleich eine Orientierungshilfe für die an einer Behandlung interessierten Patienten bei der Auswahl eines geeigneten Zahnarztes dar.“

Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen.

Mit den besten Grüßen

Ihr Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Dr. Guido Radecker

Digitaler Zahnabdruck – digitale Kieferorthopädie

Ab sofort bieten wir unseren Patienten und Patientinnen eine Alternative zu den herkömmlichen Abdrücken. Der Intraoralscanner Trios von 3Shape ermöglicht eine schnelle Darstellung des Gebisses.

Digitale Abformungen sind komfortabel, schnell und präzise. Der Scanner nimmt mit sehr hoher Geschwindigkeit Bilder der Zähne auf und errechnet daraus ein 3-dimensionales Modell. Dieses Modell nutzen wir anschließend zur Behandlungsplanung oder auch zur Herstellung von Schienen und individuell hergestellten Zahnspangen.

  • präzises Abbild des Kiefers durch höchste digitale Präzision
  • saubere, hygienische und ressourcenschonende Abformung
  • höchste Modellqualität in Verbindung mit unserem Modelldrucker
  • Zugang zu digitalen Behandlungstechniken (Invisalign®, WIN, etc.)
  • kein Würgereiz
  • visuelle Behandlungsplanung um das gewünschte Ergebnis vorab betrachten zu können

Herzlich willkommen in unseren neuen Praxisräumlichkeiten

Liebe Patienten und Patientinnen,
liebe Eltern,

es gibt wichtige und vor allem sehr erfreuliche Neuigkeiten unsere kieferorthopädische Fachpraxis betreffend:

Innerhalb Nienstedtens haben wir neue Räumlichkeiten bezogen. Etwa fünf Gehminuten vom vorherigen Standort entfernt öffnen sich die Türen unserer modernen und barrierefreien kieferorthopädischen Fachpraxis. Meine MitarbeiterInnen und ich sind sehr glücklich, unsere Patientinnen und Patienten seit Anfang Januar 2020 in der 

Georg-Bonne-Straße 93
22609 Nienstedten

begrüßen zu dürfen.

Im Namen des gesamten Teams heißen wir Sie herzlich willkommen!

Mit besten Grüßen
Dr. Guido Radecker